Bye Bye Pads

Seit der Markteinführung 2002 hatte ich schon mit einer Senseo geliebäugelt.

Unsere damalige Kaffeemaschine wirkte alt. Sie hatte neben dem Kaffee auch die Möglichkeit Espresso und Milchschaum zu zubereiten. Aber nun war Sie in die Jahre gekommen.

Nach der ehelichen Trennung schenkte mir meine – nun Exfrau – eine Senseo. Kaffee in 60 Sekunden – ich mochte den Kaffee, obwohl der kleine Nebengeschmack, das ich sie ausgerechnet zum Einzug in eigene Wohnung von meiner Exfrau bekam. Geschenkt. Heute weiß ich, das Sie es gut meinte und gut meint.

Das Ding – die Senseo – hat wirklich 5 Jahre gut gehalten. Ich habe in dieser Zeit immer wieder beobachtet, wie sich dieser Markt entwickelt. Die Senseo hat ein Pad. Kaffee umhüllt von einem Filter.

Tchibo wirbt mit nachhaltigen Kapseln aus Plastik. Und über das Alu von den Nespresso Kapseln wurde genug geschrieben. Zumindest lag ich also mit meiner Senseo nicht ganz falsch.

Vor Weihnachten läutete die Maschine nun ihr eigenes Ende ein. Der Verschluss klemmt immer öfter, das Wannsee Trinkwasser ist – typisch Berlin – kalkhaltig und hat Spuren hinterlassen.

Was nun?

Meine Verbrauchsrechnung ist einfach und wurde schon von anderer Seite mehrfach getätigt: Senseo pro Pad 7,48 Cent, Kaffee mit meiner Bodum Kanne 4,5 Cent plus jeweils Anschaffungskosten.

Die ökologische Aufrechnung fällt mir schwer, da ich aber in den letzten Jahren versucht habe die guten alten Dinge wieder zu entdecken – bleibe ich künftig bei meinem Kaffeebereiter. Einfach, effektiv und ökologisch.

Rechnen Sie auch mal nach. Noch 35 Senseo Pads – hoch die Tassen!

Macht’s gut, Nachbarn

 

(Dies ist ein Audio Podcast und ein automatisiert erstelltes Skript.)